Das Anbauverbot für den Gen-Mais MON-810 gilt weiter. Trotzdem melden Landwirte den geplanten Anbau von MON-810 ans Standortregister. Einige sächsische Landwirte sind dabei besonders eifrig.
Mehr dazu im Bereich |Sachsen/GenMaisFelder|
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 3. Bauern- und Imkertages "Keine Gentechnik - Zukunft für unsere Lebensmittel." am 18.11.2009 in Börtewitz verabschiedeten einen offenen Brief an den sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft. Die Antwort liegt jetzt vor und wird im Bereich |Sachsen/Freistaat| dokumentiert.
Am 18. November 2009 treffen sich in der Kulturscheune Börtewitz (Bockelwitz) Landwirte, Imker und Gärtner zum 3. Bauerntag. Er steht diesmal unter dem Motto "Keine Gentechnik - Zukunft für unsere Lebensmittel." Bei Anmeldung bis zum 28. Oktober 2009 gibt es ermäßigten Eintritt.
Ausführliche Informationen: |www.sachsen-gentechnikfrei.de/bauerntag|
Das Aktionsbündnis befragte die demokratischen Parteien, die gegenwärtig im Landtag sind, in einem umfangreichen Fragenkatalog zu ihren Positionen zur Agrogentechnik
Ergebnisse und Zusammenfassung im Bereich |Sachsen/Sachsen - gentechnikfrei|.
Die sächischen Bündnisgrünen laden ein, sich über Agro-Gentechnik zu informieren und gemensam zu diskutieren.
Mehr bei |Termine|
Der BUND befragte die Direktkandidat/inn/en der fünf größten Parteien zur Bundestagswahl u.a. zu ihrer Haltung zur Agrogentechnik. Wir zeigen Ihnen die Ergebnisse im Bereich |Sachsen/Sachsen - gentechnikfrei|.
In zwei Offenen Briefen hat sich die Initiative für eine gentechnikfreie Anbauregion Dresden / Moritzburger Kleinkuppenlandschaft an Vertreter der Fraktionen in Stadtrat und Kreistag gewandt. Ziel der Initiative ist es, eine gentechnikfreie Anbauregion im Raum Dresden und Landkreis Meißen zu erreichen.
die Pressemitteilung bei |Presse|
Mit Meldung von Mitte dieser Woche wurde im Standortregister des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ein weiterer Freisetzungsversuch von gentechnisch verändertem Mais in der Großenhainer Pflege angekündigt. Auf einer Fläche von 2700 m² darf auf dem Flurstück 121 der Gemeinde Zabeltitz Gemarkung Uebigau Gen-Mais der Maislinie 98140 des Saatgutkonzerns Pioneer ausgebracht werden.
Dieser Mais enthält eine Genveränderung, die ihn gegenüber von (Total-) Herbiziden resistent machen soll.
die Pressemitteilung bei |Presse|
Vertreter lokaler gentechnikfreier Initiativen aus Sachsen trafen sich im Meißner Hahnemannzentrum auf Einladung des sachsenweit agierenden Aktionsbündnises für gentechnikfreie Landwirtschaft in Sachsen, um die aktuellen Lage nach dem Verbot des Gen-Maises MON-810 zu beraten und sich mit ihren gentechnikfreien Aktivitäten besser zu vernetzen.
Aktuell bestehen im Freistaat 14 etablierte größere gentechnikfreie Initiativen in Sachsen - als Zusammenschlüsse von Landwirten oder als Initiativen von kritischen Bürgern. Darüber hinaus engagieren sich in den drei großen Städten lokale Aktionsbündnisse von Verbänden, die gemeinsam eine gentechnikfreie Bewirtschaftung ihrer Region fordern. Bereits auf einer Fläche von über 40.000 ha haben knapp 130 konventionell und ökologisch wirtschaftende Landwirte in Sachsen Selbstverpflichtungserklärungen zur gentechnikfreien Bewirtschaftung ihrer Flächen unterschrieben.
„Das jüngst verkündete Gen-Mais-Anbauverbot bietet bestenfalls eine Verschnaufpause für die Initiativen. Es bleibt zu hoffen, dass das Anbauverbot Bestand hat“ sagt Jens Heinze vom Aktionsbündnis und ergänzt „die Zulassung weiterer Gen-Mais-Sorten steht vor der Tür. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation bei der derzeit landauf landab vernehmbaren Klage über den angeblichen Verlust für den Forschungsstandort Deutschland entwickelt“.
die Pressemitteilung bei |Presse|
Das Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft fordert heute Staatsminister Kupfer auf, die Hessische Initiative im Bundesrat für eine Verschärfung der europäischen Biopatentrichtlinie zu unterstützen. Bundesweit senden heute Aktionsbündnisse für eine gentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft Briefe mit dieser Forderung auch an die Fachkollegen des sächsischen Staatsministers für Umwelt und Landwirtschaft.
"Wir rufen alle engagierten Bürger auf, bei der am 15. April 2009 stattfindende Demonstration gegen Patente auf Leben! in München, dabei zu sein. Start ist auf dem Marienplatz, 10:00 Uhr, Ziel ist das Europäische Patentamt.“
der komplette Brief bei |Freistaat|
die Pressemitteilung bei |Presse|
Es ist geschafft! Beim EU-Ministerrat gab es am Montag 282 Gegenstimmen (von insgesamt 345), womit der Vorschlag der Kommission, das Gentechnik-Anbau-Verbot in Ungarn und Österreich zu kippen, abgewendet werden konnte. Tausende von aktiven Menschen dürfen sich auf die Schulter klopfen, denn sie hatten sich an die zuständigen Minister gewandt und sie aufgefordert, sich heute gegen Gentechnik in Europa stark zu machen. Die Entscheidung war spannend, da sich in den letzten Tagen mehr und mehr Länder gegen eine Verbotsaufhebung gestellt hatten, so dass nur noch die Stimmen Deutschlands fehlten, um es zu verhindern. "Ich kann den gesellschaftlichen Mehrwert der Genprodukte von Monsanto nicht erkennen," so Bundesumweltminister Gabriel. "Ich wollte mit meinem Abstimmungsverhalten auch der Kollegin Aigner Spielraum in der notwendigen Debatte in Deutschland verschaffen", sagte Gabriel in Brüssel im Hinblick auf ein eventuelles Anbau-Verbot in Deutschland. Nach der Abstimmung steht dem Verbot des MON 810 hierzulande nichts mehr im Wege.
In Brüssel geht es in den nächsten Wochen darüber hinaus um die Zulassung von zwei neuen Gentech-Mais-Sorten. Unsere E-Mail-Aktion geht deshalb weiter! Schreiben Sie an Agrarministerin Aigner und Umweltminister Gabriel und fordern Sie sie auf, ihre Stimme klar gegen Gentechnik in Europa einzusetzen. Seit Ende Februar haben schon über 17.000 Menschen teilgenommen.
Die nachfolgende Aktion wird vom Informationsdienst Gentechnik (www.keine-gentechnik.de) organisiert. Sie können den Brief auch direkt bei http://saveourseeds.org/petition/de/text/ unterzeichnen
Mit Meldung vom 26.Februar 2009 wurde ein etwa 300 m vom FFH-Gebiet „Promnitz und Kleinkuppenlandschaft bei Bärnsdorf“ (Landkreis Meißen) entferntes, zum Anbau mit Gentech-Mais MON810 vorgesehenes Feld nun nach 43 Tagen Meldung zurückgezogen. Das geht seit heute aus dem Standortregister* hervor. In diesem Zusammenhang fordert das Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Sachsen erneut Abstandsregelungen zwischen Gen-Mais-Feldern und Naturschutzgebieten.
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Wir laden herzlich ein zu einem Informationsabend mit mehreren Gastreferenten am Donnerstag, 26.02., 19.30 Uhr im Kirchgemeinderaum Oberebersbach.
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Am 9.2.2009 spricht Greg Massa, ein kalifornischer Reis-Farmer, im Groitzscher Hof. Das ist auf seiner Info-Tour die einzige Station in Ostdeutschland. Landwirte, Imker und Verpächter erfahren auf dieser Veranstaltung mehr über die Auswirkungen des Anbaus von GVP auf die wirtschaftliche Situation der US-Farmer.
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Wie schon 2007 laden wir auch in diesem Jahr am Buß- und Bettag alle Imker, Landwirte, Gärtner und Interessierten ein, sich über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, politische Entwicklungen und Erfahrungen zu informieren und sich zum Thema Agro-Gentechnik auszutauschen.
Mehr dazu: |Bauerntag|
Die Teilnehmer des Symposiums "Biofruit ohne Gentech - Hände weg von unseren Äpfeln!" verabschiedeten am Sonnatg, dem 31.8.2008 die "Pillnitzer Erklärung".
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Im Mai war der kanadische Landwirt und Träger des Alternativen Novelpreises Percy Schmeiser in Sachsen. Zwei Abendveranstaltungen hatte das Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Sachsen organisiert. So hatten einige hundert Menschen in Taucha und in Dresden Gelegenheit, einen Teil von Schmeisers Kampf für eine gentechnikfreie Landwirtschaft zu erleben.
Für alle, die nicht dabeisein konnten, hat das Aktionsbündnis die Veranstaltung aufgezeichnet. Eine DVD mit dem Mitschnitt in der Dresdner Dreikönigskirche ist jetzt für 10 Euro erhältlich.
Interessent/innen wenden sich bitte an das |Aktionsbündnis|.
Eine Probennahme auf den beiden Gentechfeldern in Marsdorf und Medingen hat den Anbau von Gentechmais bestätigt. Mit einem Testkit* konnte auf beiden Flächen der Anbau des Genmaiskonstrukts MON 810 nachgewiesen werden. Dadurch wird die Pressemitteilung des Aktionsbündnisses vom 28.04. bestätigt, in der die Aussaat mitgeteilt wurde.
Die komplette |Pressemitteilung|.
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Zu einem Frühlingsspaziergang durch die Moritzburger Kleinkuppenlandschaft nördlich von Dresden lädt das Aktionsbündnis am 24. Mai ein.
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Der kanadische Landwirt und Träger des alternativen Nobelpreises Percy Schmeiser kommt im Anschluss an die UN-Biodiversitätstagung in Bonn für knapp zwei Tage nach Sachsen.
Das Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft lädt ein zu Veranstaltungen mit P. Schmeiser am 15. Mai in Taucha (bei Leipzig) und am 16. Mai in Dresden (20 Uhr, Dreikönigskirche, Haus der Kirche).
Die gesamte Tour bei |Termine|
Am 3. April 2008 fand vor dem Kongresszentrum Dresden um 11.30 Uhr der Erste Dresdner Pollenflugversuch statt. Hunderte Luftballons erhoben sich in den Dresdner Himmel und symbolisierten frei fliegende Pollen. Sie zeigten, wie sich Pollen von gentechnisch veränderten Pflanzen unkontrollierbar ausbreiten.
mehr zur Aktion bei |Aktionen|
Die komplette |Pressemitteilung|.
Die Presseeinladung im |Pressebereich|
Am 11. März 2008 gibt es 19.00 Uhr in der Kirche Großdittmannsdorf eine Informationsveranstaltung zur Agro-Gentechnik sowie zum Gen-Mais-Anbau im gebiet zwischen Dresden und Radeburg.
Die Ankündigung bei |Termine|
Am kommenden Sonnabend wird in Freiberg das erste sächsische Vernetzungstreffen "...aktiv werden für eine gentechnikfreie Landwirtschaft!" stattfinden. Das Treffen findet am 8. März von 10 bis 17 Uhr im Freiberger Pi-Haus, Beethovenstraße 5 statt.
das komplette Programm bei |Termine|
Das Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Sachsen wünscht allen Menschen ein friedliches, gesundes und gentechnikfreies Jahr 2008.
Gen-Detektive des Aktionsbündnisses für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Sachsen haben an einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt am Hauptbahnhof Dresden feststellen müssen, dass die Betreiber zum Herstellen der Kräppelchen Pflanzenöl aus gentechnisch veränderten Sojabohnen verwenden. "Die Verwendung solcher gentechnisch veränderter Lebensmittelzutaten muss auch in Gaststätten und Imbissbetrieben gut sichtbar für die Verbraucher deklariert werden," sagt dazu Jens Heinze vom Aktionsbündnis für eine gentechnikfreie Landwirtschaft in Sachsen, "Die Zuständigen bei der Lebensmittelüberwachung haben diese Deklarationspflicht durchzusetzen. Nur so gibt es für die Verbraucher eine wirkliche Wahlfreiheit zwischen natürlichen Lebensmitteln und solchen, die gentechnisch hergestellt wurden. Wir haben erfahren müssen, dass das gefundene Öl nur die 'Spitze des Eisbergs' darstellt."
Die komplette |Pressemitteilung|.
Am 21.11.2007 findet auf Schloss Heynitz bei Nossen die Tagung des Aktionsbündnisses mit dem Titel "Grüne Gentechnik - Zukunft für die sächsische Landwirtschaft?" statt.
Das Programm unter |Termine|.