Gen-Mais 1507

Zu den aktuellen Entscheidungen zum Gentech-Mais 1507 hat Campact eine passende Graphik veröffentlicht:

 

Campact zu 1507

 

 

Offener Brief

Auch 2014 -
Keine Gentechnik auf sächsischen Feldern

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Tillich, sehr geehrter Herr Minister Kupfer!

Wir, die Unterzeichnenden, haben uns dieses Jahr am 20. November zum 7. Sächsischen Bauern- und Imkertag in der Kulturscheune Börtewitz getroffen.

Begleitet von Fachreferenten diskutierten wir auch in diesem Jahr mit Bauern, Gärtnern und Imkern die möglichen Gefahren der Anwendung von Gentechnik auf unseren Feldern und möchten mit folgender Aufforderung an Sie herantreten:

Vor einer Woche hat die Europäische Kommission empfohlen, die gentechnisch veränderte Maissorte „1507“ zum Anbau zuzulassen.

Diese Sorte produziert dasselbe Gift wie die Sorte Mon 810, die 2008 mit einem Anbauverbot belegt wurde. Sie gefährdet Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten. Derzeit stehen keine gentechnisch veränderten Pflanzen auf deutschen, resp. sächsischen Feldern. Doch bereits im nächsten Frühjahr könnte wieder gentechnisch veränderter Mais auf den Äckern im Freistaat wachsen, mit allen bereits bekannten Folgen für Menschen und Umwelt.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es durchaus möglich ist ohne den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen eine effiziente und an den Bedürfnissen der Umwelt orientierte Landwirtschaft zu betreiben, zudem lehnen viele Menschen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen aus ethischen Gründen ab.

Wir fordern Sie auf, sich dafür einzusetzen und Ihren Einfluss geltend zu machen, dass der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auf sächsischen Äckern weiterhin unterbleibt.

Bitte informieren Sie uns über Ihre Aktivitäten.

Weiterlesen: Offener Brief

   

7. Sächsischer Bauern- und Imkertag

Moderne Landwirtschaft - Irrwege und Auswege

 

Am 20. November lädt sachsen-gentechnikfrei! nun zum siebten Mal die Engagierten für eine zukunftsfähige Landwirtschaft ein. Diesmal ist es eine Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Sachsen/Thüringen.

Der inhaltliche Rahmen wurde erweitert. Die AgroGentechnik ist nicht das einzige Problem der heutigen Landwirtschaft. Sie ist die Spitze vom Eisberg. Diese ist in Deutschland etwas abgetaut. Darunter sind eine Menge weiterer Probleme zu Tage getreten, mit denen es sich lohnt, auseinanderzusetzen.

Mehr zu Inhalten und Ablauf finden Sie unter 7.Sächsischer Bauern- und Imkertag.

Wenn es Ihnen möglich ist, so melden Sie sich an. Das erleichtert uns die Planung der Versorgung.

 

Unterstützt wird der 7. Bauern- und Imkertag von der Zukunftstiftung Landwirtschaft und von der Gekko-Stiftung. Vielen Dank

   

Für Genuss ohne Gentechnik

Ein Blick ans Ende der Nahrungskette zeigt Eier, Fleisch und Milchprodukte, die nicht aus ökologischer Erzeugung stammen, stammen von Tieren, die  meist mit gentechnisch verändertem Sojaschrot gefüttert wurden.

Ein Fakt, der den wenigsten Verbrauchern schmecken dürfte.

Mangelnde Tranparenz hinterlässt einen weiteren bitteren Beigeschmack: Nach EU-Recht besteht muss die Fütterung mit Gensojaschrot nicht gekennzechnet sein.

Zeit, um reinen Tisch zu machen!

Unser Aktionsbündnis möchte auch mit Ihrer Stimme den sächsischen Verarbeitern mitteilen:

"Gutes Essen braucht keine Gentechnik!"

Mit einer Flyeraktion und einer Unterschriftenliste können Sie ihren Willen bekunden. Machen Sie mit und schicken Sie uns Ihre unterschrift und die Ihrer Freunde und Bekannten.

Wir bieten als Download:

  • den einzelnen Flyer (pdf-Datei, ca.1,3 MB)
  • die Unterschriftenliste (pdf-Datei, ca. 31 kB)
    Wir können Ihnen auch die Flyer zuschicken, wenn Sie uns eine Email oder Karte mit Ihrer Adresse schicken.

Ab März und bis Juni werden wir mit sächsischen Markenfirmen Kontakt aufnehmen.

   

19. Januar 2013: Auf nach Berlin

Dieses Jahr wird ein entscheidendes Jahr: bei der Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik und der Bundestagswahl werden die Weichen für die Zukunft unserer Landwirtschaft und unseres Essens gestellt. 2013 bietet daher die einmalige Chance eine Agrarwende einzuläuten! Deshalb gehen wir erneut während des Internationalen Agrarministergipfels auf die Straße!

Weiterlesen: 19. Januar 2013: Auf nach Berlin

   

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